
Gemengelage am 6. Juli 2026
Herzlich willkommen zur Zwillings-Party mit Mars-Uranus in neuer Phase!
Prognosen erweisen sich derzeit als schwierig – z.B. gab es im Frühling das markante Widder-
Stellium, das sich im Quadrat zu Deutschlands Saturn und Mondknotenachse formiert hatte und eine Energie mit sich
brachte, die eigentlich alles hätte zerreißen müssen. Tatsächlich ist sie in der Konsequenz nicht
freigeworden. Es hat keinen Abbruch oder grundlegenden Wandel gegeben, der aus astrologischer
Sicht hätte stattfinden müssen.
Beispiel Erfurt vom 4. Juli: Mars Zwilling kam aus dem T-Quadrat zur Knotenachse und lief in den
Uranus hinein. Genau in diesem spannungsgeladenen Moment hatten sich ganze Busladungen von
Antifanten in Erfurt versammelt, um die AfD von ihrem Parteitag abzuhalten. Krawall und Terror,
fast schon eine kleine Revolution lagen in der Luft – und dann löste sich alles in einer großen Er-
leichterungswelle auf. Die relativ friedliche Lösung verdanken wir dem Fische-
Nordknoten, der uns noch bis zum 19. August erhalten bleibt. Bis dahin müssen wir davon ausge-
hen, dass es keinen wirklich entscheidenden Wandel gibt.
Reinszenierungen im Krebs
In der aktuellen Konstellation bringt der Jungfrau-Südknoten die unerlösten Themen an die Ober-
fläche, also alles, was in irgendeiner Form nicht stimmig ist und nicht dem großen Ganzen dient,
z.B. Illusionen (Fische). Merkur herrscht über den Südknoten und sorgt im Krebs für Reinszenie-
rungen uralter familiärer Themen. Was heißt das? Plötzlich tauchen z.B. in unserem beruflichen
Umfeld prägende Protagonisten aus unserer frühen Kindheit auf – die Mutter macht sich in Gestalt
der Chefin bemerkbar. Alte Dynamiken sind wieder an Bord, um uns das, was uns nicht bewusst ist,
aber stark mit unserem emotionalen Sicherheitsstreben zusammenhängt, zu verdeutlichen. Indem
wir uns auf diese Weise die prägenden Faktoren bewusst machen, reifen wir emotional und können
frei und unabhängig werden. Die Merkur-Energie hilft uns, uralte Erfahrungen zu relativieren, wir
müssen uns von diesen nachwirkenden Kindheitserfahrungen nicht mehr unbewusst emotional ver-
einnahmen lassen oder sie gar als Realität betrachten.
Der Fische-Nordknoten steht für die spirituelle Freiheit, Herrscher Neptun im Widder repräsentiert
Freiheit, Unabhängigkeit und selbstbestimmtes Handeln – kraftvoll und mutig. Saturn ist auch dabei
und erinnert an Selbstverantwortung und Konsequenzen.
Merkur ist vor Kurzem rückläufig geworden, er bleibt bis zum 9. August im Krebs, das ist unge-
wöhnlich, denn normalerweise durchläuft er ein Zeichen in drei Wochen. Er bleibt jetzt über zwei
Monate im Krebs, das heißt, das Identitätsthema scheint jetzt zur Hochform aufzulaufen, es scheint
wichtig zu sein. Hier will sich vermutlich etwas auf einer ganz tiefen Ebene klären.
Eine sinnvolle Ergänzung ist Chiron, der inzwischen im Stier unterwegs ist, was uns auf kollektiver
Ebene an das Ressourcendrama erinnert und im Persönlichen an unsere Talente und Fähigkeiten.
Wir sollen die Beziehung, das Vertrauen zu uns selbst stärken und uns mit unserem inneren Reich-
tum verbinden.
Uranus Zwilling
Pluto-Herrscher Uranus hat den Höhepunkt seines T-Quadrats zur Knotenachse hinter sich. In den
letzten paar Wochen war Uranus Zwilling wie kein anderer Planet auf den Fische Nordknoten als
Lösung fokussiert, was uns eine weitere Gelegenheit zur Befreiung bot, vor allem in Bezug auf
neues oder schöpferisches Denken.
Uranus Zwilling lässt sich als ‚künstliche Intelligenz‘ übersetzen, doch er ist eingebunden in den
Prozess des Klärens und Loslassens, der Realitätswahrnehmung, des Reinszenierens, des gesamten
großen Jungfrau-Fische-Dramas, die Dinge in Ordnung und Reinheit zu bringen, um einen buch-
stäblich sauberen Neuanfang in der Freiheit zu ermöglichen. Freiheit beinhaltet, endlich aus dem
alten Drama herauszukommen, in dem wir schon so lange feststecken, in der Stagnation und all
diesem schwer Auszuhaltenden. Gerade fühlt es sich so an, als wäre der Karren festgefahren und
würde sich nie wieder bewegen: Wenn wir mal einen kraftvollen Befreiungsimpuls wahrnehmen,
wie jetzt den Uranus mittig zur Knotenachse, verpufft der scheinbar wirkungslos.
Der Prozess in den Fischen verlangt uns Geduld ab, denn sie legen immer noch eine Schippe drauf:
Es werden immer wieder ungeklärte Themen von ganz unten an die Oberfläche gebracht wie z.B.
eingeredete Schuld, Selbstsabotage oder Mangelbewusstsein. Das führt zu Rastlosigkeit und ständi-
ger Infragestellung. Uranus Zwilling verstärkt diese Auflösung durch ständige neue Informationen
und Relativierungen, was Unsicherheit und Zweifel fördern kann. Trotzdem macht sich eine starke
Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Neuanfang, nach geistiger Freiheit und schöpferischem
neuen Denken bemerkbar – das große Bedürfnis, die Dinge wieder in Einklang zu bringen. Aller-
dings werden wir die Früchte des mühseligen Fische-Prozesses erst dann schrittweise ernten, wenn
er abgeschlossen ist – wenn sich mit dem Zeichenwechsel der Knotenachse ab 19. August eine neue
energetische Qualität etabliert.
Pluto Wassermann
Pluto Wassermann ist der evolutionäre Impuls, der ansagt, worum es eigentlich geht. Hier ist das
Prinzip, dem alles andere zuarbeitet. Die Polarität ist Löwe. Am 19. August wechselt die Mond-
knotenachse auf diese beiden Zeichen – Wassermann/Löwe, also auf Desintegration/Integration.
Wassermann hat viel mit Trennung und Spaltung zu tun, siehe auch ungelöstes Trauma und Ab-
spaltung im psychologischen und persönlichen Sinn. Der Außenseiter ist dem Wassermann zugeord-
net, „the group of one“, aber auch Freunde und Gleichgesinnte. Die Individuation und der große
Plan, die Blaupause unseres Lebens, liegen in diesem Zeichen.
Die Vereinzelung und die vielen Aufspaltungen, die wir in der Auflösungsphase erleben, bereiten
uns darauf vor, später auf der Basis von wahrem Gleichgesinntsein und kreativem Denken zu einer
neuen Art der Integration zu gelange (Sonne, Löwe), damit das zusammenkommt, was zusammen-
gehört. Zur Fische-Auflösung kommt die wassermännische Desintegration hinzu, die Aufsplitte-
rung, und das mit einer gewissen Vehemenz, die uns auf uns selbst zurückwirft und uns bisweilen
verwirrt. Am 7. Juli wird Neptun rückläufig, damit könnte sich die Konfusion noch vergrößern.
Im Sinne von Pluto und der Polarität Löwe möchte trotz alledem Integrität entstehen, die Selbst-
zentrierung in Freude, Kraft und Leichtigkeit. Zur Unterstützung ist Jupiter gerade in den Löwen
gewandert und wird dort ein Jahr bleiben. Er hat das ganzheitliche Prinzip des Zeichens Schütze im
Gepäck, womit er die integrativen Löwe-Kräfte stärkt.
Das wird sich auch im Politischen zeigen, wenn sich auf der Basis von Identität (Mond/Krebs) das
zusammenfindet, was zusammengehört – im Großen sind das die Völker, die Heimat, die Familien.
Derzeit tobt noch der Krieg im Projektstaat Ukraine, aber wenn dieses Konstrukt zugunsten einer
neuen Integration wieder aufgeteilt bzw. rückabgewickelt wird und der russische Teil nach Russ-
land, der polnische Teil nach Polen, der ungarische nach Ungarn etc. retourniert werden, kann
Frieden einkehren.
Dieser Prozess könnte mit dem Nordknoten im Wassermann ab Ende August Fahrt aufnehmen,
dann wird neu zusammengesetzt: nicht als Reinszenierung, sondern als Identität, als familiäre, im größeren Sinne.
So gesehen macht auch die vorherige Fragmentierung Sinn. Projektstaat heißt immer, das war nie
ein souveränes, autarkes, gewachsenes Staatsgebilde, sondern es ist von Anfang an von gewissen
Kräften zusammengeschustert worden. Siehe z.B. auch Nahost, wo die Sykes-Picot-Linie und
daraus folgende Abgrenzungen mit dem Lineal der Kolonialmächte – vor allem England und Frank-
reich – gezogen wurden. Die ganze Region wurde neu geordnet, ohne Berücksichtigung ethnischer,
religiöser und historischer Gegebenheiten bei der Grenzziehung. Damit wurden die Pulverfässer
geschaffen, die uns heute noch um die Ohren fliegen.
Gerade in den letzten zwei Wochen konnte man spüren, dass Neptun diesbezüglich wie von Geister-
hand auf die Menschen einwirkte. Bei den Friedensbemühungen rund um den Golf zeichnen sich
neue Allianzen und Kooperationen der dort Ansässigen ab, die auf natürliche Weise das Vakuum
füllen, das durch das Abrücken der Amerikaner entstehen könnte.
Ob im Großen oder Kleinen, niemand sollte so vermessen sein und von Neptun eine Belohnung
verlangen, weil man sich doch so bemüht hat. Meistens gibt es dann noch einen Nachschlag. Erst
wenn wir den Schöpfer, seine Gesetze und die letztendliche Wahrheit respektieren, kommen wir
weiter. Das ist auch ein Grund, warum das Belohnungsdenken nicht funktioniert, denn wir wollen ja
auf dieser Achse Jungfrau/Fische immer für das große Ganze und das Gemeinwohl unterwegs sein,
Empathie ins ins Leben bringen. All das ist so stark klärend und vorbereitend, dass es einen enor-
men Startschuss geben dürfte, wenn wir nach anderthalb Jahren dieses Jungfrau/Fische-Prozesses
mit dem Zeichenwechsel der Knotenachse endlich weitergehen dürfen.
Es sind jetzt so viel innere Dinge geschehen, die Klärung, den richtigen Platz finden etc., dass die
Handlungsenergie an der Oberfläche nur einen schwachen Wirkungsgrad entfalten konnte. In
diesem Sinne wurde auch den Antifanten in Erfurt eine entsprechende Fische-Lektion erteilt: Sie
liefen nach martialischem Bohei im Vorfeld mit ihrem „Wiederstand gegen Natzis“ (Original-Zitat
und Blitzlicht auf das hiesige Bildungsdesaster) ins Leere.
Möglicherweise bringt uns jetzt die Pluto-Wassermann-Energie mit diesem neuen Integrationsthema
und der Qualität der fixen Zeichen die Chance, dass sich etwas etablieren kann. Spannend wird es
um den 20. Juli mit Jupiter Löwe in exakter Opposition zu Pluto Wassermann. Jupiter ist Platzhalter
für die Ideologie, die sich inzwischen als überbordend und wenig zielführend erwiesen hat. Pluto
könnte für eine gewisse Fragmentierung der propagierten Dogmen sorgen.
Mit Pluto Wassermann ist schon viel passiert und wir sehen derzeit, wie Uranus im T-Quadrat zur
Knotenachse alles auflädt, er will die neue Zeit einläuten. Denjenigen, die sich mit Ideologie zu
inszenieren (Jupiter Löwe) versuchten, die eine rundum löwische Inszenierungsparty veranstalten
und auch gern mal tüchtig auf die Terror-Pauke hauen wollten (Mars-Uranus), hat es komplett den
Stecker gezogen. Warum? Aufgrund von Mangel an innerer Verortung und ideologisch bedingter Identitäskrise.

