
Gemengelage 13. April 2026
Wir befinden uns in einer Zeit intensiver Umwälzungen, in der die alte Ordnung vehement um ihre Vorherrschaft kämpft, während planetare Energien einen radikalen Neuanfang und die Befreiung von alten Strukturen erzwingen – sowohl auf globaler als auch auf persönlicher Ebene. Dieser Vortrag befasst sich sowohl mit persönlichen Implikationen für Freiheit und Selbstbestimmung als auch mit der globalen Gemengelage. Beide Aspekte sind eng miteinander verwoben.
Machtkämpfe prägen die Gemengelage
Die aktuelle Konstellation ist ziemlich komplex, was sich auch im turbulenten Weltgeschehen zeigt. Die Planeten häufen sich im Widder und wir erleben weltweit Krieg, Aggression und Machtkämpfe, die mit Vehemenz und Paradoxie zum Ausdruck kommen.
Der Entwicklungsimpuls von Pluto Wassermann treibt uns an, Zukunft zu schaffen, indem wir uns vom alten Dysfunktionalen trennen, von Dingen, die unserer Entwicklung nicht mehr förderlich sind, weil inzwischen gewisse Gesetzmäßigkeiten neu erkannt und entwickelt werden wollen. Entsprechend fordert Wassermann eine Trennung vom Alten, das uns blockieren würde, wenn wir weiterhin daran festhielten. Dieses Zeichen ist von Haus aus rebellisch: Es folgt auf den Steinbock und lehnt sich auf gegen Konsensstrukturen, Traditionen und all die eingefrorenen, festgefahrenen Dinge, die zwar Sicherheit bieten (Steinbock/Saturn), aber auch starr und bisweilen von bleierner Schwere sind, was sich hemmend auswirkt.
Steinbock herrscht über Zeit und Raum und steht für die Vergänglichkeit. Es ist wichtig, bewusst in der Zeit zu sein, in der Gegenwart – die Achse Steinbock und Krebs entspricht unserem Bewusst- sein. Das heißt, wir sollten mit unserem Bewusstsein nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft hängen. Mit Uranus, dem Wassermann-Herrscher, sind wir gern ein bisschen zu weit voraus – das wäre dann die Abspaltung, die zum Wassermann gehört. Von der Achse Krebs/Steinbock her tendieren wir stark zur Vergangenheit, die unsere Lebensgeschichte, Heimat und Wurzeln umfasst.
Angesichts der aktuellen Konstellation ist es ratsam, in der Gegenwärtigkeit (Krebs) zu bleiben – im richtigen Moment am richtigen Platz, im Hier und Jetzt. Der „richtige Platz“ weist uns auf die Mondknotenachse Fische/Jungfrau hin, die vor allem von Uranus thematisiert wird: Er bewegt sich bis in den Juni hinein im T-Quadrat zur Knotenachse. Am 26. April wird Uranus in das Zeichen der Zwillinge wechseln, dann geht es richtig los, weil sich alles auf dem bewegliche Kreuz abspielt, d.h. in veränderlichen Zeichen: Uranus im Zwilling, die Knotenachse auf Fische/Jungfrau.
Uranus befindet sich in der Mitte des Weges zwischen den zwei Orten der Manifestation: Jungfrau – Realität, und Fische – Loslassen, Heilung, Frieden, Annahme, denn im Fische-Nordknoten liegt die Lösung. Und auf diese fokussiert sich Uranus im T-Quadrat.
Dieses Geschehen beschert uns widerstreitende Kräfte und Qualitäten: die Jungfrau-Realität ebenso wie die Fische-Illusion mitsamt Schönfärberei, rosaroter Brille, Täuschung. In erlöster Form haben wir hier vor allem die spirituelle Übung, um die es mit dieser exponierten Knotenachse geht: die Annahme der Realität. Merkur, der Jungfrau-Herrscher, ist momentan auch noch in den Fischen. Am 20. März wurde Merkur auf dem Nordknoten direktläufig und hat enorm zum kollektiven Prozess beigetragen. Die Realität holte uns ein und präsentierte den Energiepreisschock.
Es geht darum am richtigen Platz im Leben zu sein, damit man dem höheren Sinn (Fische) und dem großen Ganzen dienen kann. Die Jungfrau- Ordnung bezieht sich sehr stark darauf, dass alles am richtigen Platz in der Realität und damit in der Stimmigkeit ist. Jungfrau ist ein manifestierendes Zeichen, wo es um Details der alltäglichen Ebene geht, um die Rituale und die Prägung durch den Alltag.
Für uns heißt das, dass alles, was unser Leben ausmacht, seine Stimmigkeit und seinen Platz bekommt, wo es auch – mit Blick auf die Fische – vom höheren Sinn her klar und rein ist: sinnhaft, stimmig und ehrlich. Fische haben auf der erlösten Seite, um die es jetzt für uns im Persönlichen geht, viel mit dem Klärenden, Ehrlichen, der letztendlichen Wahrheit zu tun, mit (Ur-)Vertrauen, Gottvertrauen, mit unseren schöpferischen Kräften und Fähigkeiten, letztendlich mit Schöpfer und Schöpfung.
Fische sind die höchste Oktave im Tierkreis, weil hier der Schöpfer zu Hause ist und alle anderen Archetypen, Lebensgesetze, die wir hier vorfinden, kommen aus dieser Quelle.
Man kann den Tierkreis sowohl vorwärts als auch rückwärts betrachten: Vorwärts wird alles aus den Fischen geboren, beim Widder geht es los, das ist jetzt dieser spannende Moment, wir erleben gerade diesen absoluten Neuanfang, dessen Beginn auf den 20. Februar fiel, als sich Saturn und Neptun auf 0°45 Widder trafen. Saturn überholte Neptun und damit ist jetzt ein Neuanfang ungeahnten Ausmaßes in der Pipeline. Normalerweise treffen sie sich alle 35 Jahre in wechselnden Zeichen, aber hier geht es vom Grundsätzlichen her um einen viel, viel größeren Neuanfang.
Um einen Zyklus von 12 Konjunktionen im Widder zu vollenden, brauchen Saturn und Neptun 2000 Jahre. Hier will jetzt wirklich etwas Neues in die Welt kommen. Alles wird aus den Fischen geboren und alles fließt, wenn man die Reise von der Geburt an durch den Tierkreis macht, irgendwann wieder in die Fische zurück.
Freiheitsfördernde Handlungsempfehlungen
Jetzt sind – höchst exzeptionell – Neptun, Saturn und Mars im Widder. Neptun ist der Herrscher des Nordknotens, er sagt uns Genaueres zur Lösung: Es braucht Frieden, Vertrauen, Loslassen, Heilung, höheren Sinn, Rückbindung an die göttliche Ordnung, was auch immer die Fische im Lösungssinn beitragen. Wie sollen wir uns diesen höheren Fische-Zielen annähern? Was sollen wir jetzt tun, um unserer Entwicklung und dieser Lösung zuarbeiten zu können? Das, was wir verinnerlichen und lernen wollen, liegt in diesem Stellium von Neptun-Mars-Saturn im Widder, um darüber die Fische zu erlösen.
Der Zukunftstreiber Uranus ist zu berücksichtigen: Er steht unerlöst in der Mitte der Knotenachse, powert in beide Richtungen und will über die Fische neu integriert werden. Uranus ist zunächst mal ein Krawall-Heinz, von Haus aus schon unruhig, plötzlich und unberechenbar. Wir ordnen ihm das Gehirn zu, den Strom, die Elektrizität im Körper sowie Spannung, Blitz und Donner. Uranus ist ein richtig schönes Enfant terrible und freut sich über jede Störung, die er anzetteln kann. Man kann ihn geradezu als Störquelle bezeichnen, insbesondere, wenn er unerlöst ist. Gleichzeitig steht er als Wassermann-Planet für geistige Freiheit. Uranus ist Pluto-Herrscher, also ebenfalls exponiert, denn Uranus erklärt uns das genauere Wie für den evolutionären Impuls (Pluto), für die Entwicklung.
Uranus ist noch im Stier, das heißt, die Störfrequenz wirkt sich mit voller Kraft auf die Ressourcen aus. Über die Verbindung zur Mondknotenachse kommt auch noch Merkur hinzu, Handel und Verkehr. Merkur ist noch in den Fischen, da sind die Seewege und -straßen betroffen. Welch ein „Zufall“! Nun läuft Mars auf Neptun und illustriert die Art der Auseinandersetzung: Der Kampf um die Ressourcen wird über einen Seekrieg geführt.
Mit Uranus Stier in der Mitte der Knotenachse wird versucht, Mangel zu erzeugen (Jungfrau), um dann mit Merkur Fische Opfer des Mangels zu generieren, die leichter unterworfen werden können. Damit könnte Saturn – die Obrigkeit, die Machthaber – die alte Macht um jeden Preis durch den Neuanfang retten und behalten. So ließe sich dieser Neuanfang als Initiierung besetzen und wir bleiben alle Sklaven oder werden noch weiter versklavt. Das sind sozusagen die bösen oder dunklen Kräfte, die man deutlich in der Konstellation sehen kann. Es ist ein Ringen um die Widder-Bestimmung, die Nummer eins, die Macht.
Wer besetzt, wer vereinnahmt jetzt den Neuanfang? Welche Kraft kriegt den Neuanfang in die Hände, so dass sie diese Initiation für ihre Zwecke nutzen kann und dieser Impuls sie lange trägt? Das ist der energetische Kampf, den wir hier sehen können. Es findet im Widder völlig unreflektiert statt. Das zeigte sich gestern bei der Ungarn-Wahl – die Paradoxie des Widders läuft jetzt zur Hochform auf.
Es geht nur darum, die Kontrolle und die Macht zu haben, aber weiter wird nicht gedacht, weil der Widder so stark ist. Er strebt instinktiv ins Leben, will unabhängig sein und bloß keinen Kontrollverlust erleben. Neptun steht genau dafür und wenn Mars ihn jetzt transitiert, wird er ganz versessen darauf sein, jeglichen Kontrollverlust zu umgehen: „Ich will die Macht und die Dominanz und das Sagen haben, ich bestimme, wo es lang geht.“
Zur Widder-Paradoxie: Der Widder möchte unbedingt frei sein, er hält es gerade nicht aus, weil er frei sein will. Also geht er zur Bank und holt sich einen Kredit und dann ist er frei, denn jetzt hat er ja Geld, wie wunderbar. Er kauft sich einen Wohnwagen, hat aber gar kein Auto. Egal, er will frei sein. So macht er völlig unreflektiert irgendwas, wonach er strebt, was er begehrt, was in diesem Moment Freiheit, Selbstbestimmung, Kraft für ihn ist. Er denkt überhaupt nicht an die kommende Konsequenz (Saturn): Während der Widder noch fröhlich am Verjubeln der Taler ist, kommt das erste Bankschreiben angesegelt: Jetzt muss der Kredit abbezahlt werden. Das ist diese Paradoxie, die wir auch im Großen sehen, die Paradoxie des Widders. Er handelt aus dem Moment heraus, in dem er die Ohnmacht nicht mehr erträgt, und katapultiert sich damit durch das völlige Ignorieren möglicher Konsequenzen noch tiefer in die Fremdbestimmung (z.B. Kreditverbindlichkeiten) und Ohnmacht hinein. Das ist die Paradoxie der Konsequenzen.
Am Beispiel Ungarn-Wahl haben wir die alte Welt (Saturn) mit Neptun zusammen gesehen, der eigentlich für die Auflösung des Alten und die notwendige Geburt einer neuen Ordnung steht. Die Beharrungskräfte haben sich Saturn Widder gegriffen und sich gegen das Neue gestellt, sie wollen ihre Privilegien bewahren und an der alten Ordnung festhalten. Doch wenn der Zyklus zu Ende ist, ist der Zyklus zu Ende. Vergessen wir nicht, dass Pluto und Saturn sich bereits 2020 trafen und einen Zyklus von 500 Jahren beendeten. Das war der Zyklus der Neuen Welt – Europa entdeckte seine potenziellen Kolonien und begann den großen Raubzug. Damit ist es nun vorbei.
Jetzt haben wir Pluto im Wassermann und Uranus auf dem Weg in den Zwilling. Damit wird das derzeitige Finanzsystem bald Geschichte sein, denn Bretton Woods sieht einer Uranus-Rückkehr entgegen. Bisher wird das Zyklus-Ende ignoriert. Doch was nützt es? Die Beharrungskräfte können noch so viel Macht haben, aber nach oben klettern und die Planeten auf eine bevorzugtere Bahn bringen – das können sie nicht. Deswegen wird jetzt um die neue Ordnung gerungen.
Pluto-Herrscher Uranus will geistige Freiheit. Und diese geistige Freiheit soll im Stier unsere Potenziale, unsere Werte, unsere Talente und unser Selbstvertrauen freilegen. Neptun, Saturn und Mars sind jetzt auch als Lösungsplaneten im Sinne des Fische-Nordknoten im Zeichen des Neuanfangs und der Freiheit unterwegs. Unsere persönlichen Ressourcen, unser Glück, das was in uns liegt, was wir der Welt geben können, das will Uranus befreien, das will wieder in den Fische-Nordknoten, in den Fluss und – mit Neptun Widder – auch wieder ins Leben, in die Tat.
Ergänzend thematisieren auch Saturn-Neptun im Widder das Bewusstsein von Freiheit, die Souve- ränität, die Selbstbestimmung. Es geht also auf mehreren Ebenen um Freiheit, auch um unsere innere Freiheit: Wir sollen wieder ein unabhängiges, freies Bewusstsein entwickeln und uns dafür die Selbsterlaubnis (Saturn) geben. In dieser Hinsicht gilt es zu überlegen, wo wir uns ggf. von irgendwelchen Umständen abhängig machen. Liegt uns ein Abhängigkeitsgefühl auf der Seele? Ein bedingungsvolles wenn-dann (Waage)? An welchen Faktoren machen wir eine solche Bedingung fest? Das wäre in diesem Rahmen gerade die wichtigste Frage für uns persönlich. Die Lernaufgabe im Widder heißt im Grunde, der gegenüberliegenden Waage und ihrem Wenn-dann-Terror eine Absage zu erteilen und zu sagen: „Mir ist es komplett egal, was irgendjemand anderes denkt.“
Wir sollen wieder lernen, dem, was wir fühlen, was unsere innere Stimme sagt, zu vertrauen und das ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln. Diese Wahrnehmung sollten wir nicht dauernd in Frage stellen oder uns davon abspalten (Uranus Stier). Wir sollten auch vorsichtig sein mit dem Einwand „ich bin ja nur realistisch“ (Südknoten Jungfrau). Dahinter kann sich eine Vermeidungsstrategie verbergen: Man macht sich mit diesem Abhängigkeitsdenken zum Opfer der Realität.
Diesen Monat wird jedenfalls keiner so schnell vergessen, ab dem 20. April geht es richtig rund.
Desillusionierung als Wegweiser
Teil der Fische-Lösung ist – im positiven Sinn – die Desillusionierung. Wer dachte, er hätte jetzt schon genug verstanden und käme ohne aus, wird nun eines Besseren belehrt. Die Fische-Desillusionierung trifft immer alle, denn das Thema ist, sich zu reinigen und eben auf diese Art und Weise wieder in Einklang mit der Realität und dem höheren Sinn zu kommen.
Was wir bisher in diesem Monat erlebt haben, ist noch nicht genug, der Wechsel von Uranus in den Zwilling steht uns noch bevor: am 26. April. Dann werden natürlich das Ressourcen-Thema, woran sich der aktuelle Kampf im Widder entzündet, die Saturn-Privilegierung, und die Vorherrschaft in das Zeichen Zwilling wandern. Dort öffnet sich ein großes Themenfeld von Infrastruktur, Handel, Banken, Finanzsystem, Marktplatz und Medien, Information und Wissenschaft.
Auf kollektiver Ebene wird es am spannendsten im Bereich Medien. Es finden zwei Befreiungsorgien statt: zum einen die Uranus-Befreiung, die auf die geistige Freiheit ausgerichtet ist, wo es darum geht, dass man auch mal das „bigger picture“, das größere Bild, unvoreingenommen zu sehen bekommt, so dass man die Dinge im größeren Zusammenhang betrachtet und darüber auch zu einer ganz anderen Erkenntnis gelangt.
Zum anderen geht es um die Befreiung im Widder, wo es am tiefsten Punkt um unser Geburtsrecht der Freiheit geht und mit dem Saturn natürlich auch um Souveränität und Selbstverantwortung. Wir sollen (wieder) lernen, der „Chef im eigenen Leben“ zu werden, während das Alte abgebaut und das Neue aufgebaut wird. Wir können jetzt klar erkennen, wo wir uns abhängig machen, bedingungsvoll irgendwelche Umstände kreieren oder irgendwelche Umstände so ernst nehmen, dass wir uns in unserer eigenen Gestaltung komplett einschränken. Schlimmstenfalls mischt die Achse Jungfrau/ Fische sich noch ein, was zu Selbstsabotage oder Vermeidung führt.
Der evolutionäre Impuls Pluto Wassermann konfrontiert uns mit dem Phänomen der zwei Welten, dem Doppelbewusstsein (Wassermann), das immer mit Nähe und Distanz zu tun hat: Wir erleben eine alte Welt, die wir kennen, und eine neue Welt, die sich für uns Westler im Tal der Ahnungs- losen bisher noch als eine im Entstehen begriffene Welt darstellt. Die Polarität von Wassermann ist das Zeichen Löwe: Durch die Integration des Neuen sollen Freude und Kraft wieder in unser Leben gebracht werden. Das Alte baut sich ab, gleichzeitig baut sich das Neue auf und irgendwann kann der Sprung ins Neue gewagt und gemacht werden, weil das Alte dann wirklich nicht mehr benötigt wird. So geht es im Persönlichen immer zu, damit bleiben wir bei einer Wassermann Entwicklung.
Während wir noch im Alten herumhühnern, ist es allerdings sinnvoll, schon Freiräume zu schaffen, in denen wir uns dem Neuen widmen. Gedanklich, gestalterisch, träumerisch, wie auch immer – in dem Moment, wo das Neue steht, können wir das Alte gänzlich hinter uns lassen. So wird der Wassermann-Impuls umsetzbar. Zur Orientierung können wir in die Welt blicken, da läuft es genauso ab:
Wir haben diese alte Welt der Nachkriegsordnung. In den 1940er Jahren sind all diese Institutionen und Vereine gegründet worden, die das Weltengeschehen bis jetzt definiert haben (IWF, UNO, Weltbank, WHO etc.). Diese Ordnung wird jetzt abgelöst, ob sie will oder nicht.
Letztendlich geht es auch darum, dass in der Zeit von Pluto Steinbock (2008 bis 2024/2025) ständig versucht wurde, die Polarität aufzuheben. Man strebte danach, mit dieser Nachkriegsweltordnung und Pluto Steinbock die Welt in ein unipolares System zu wandeln, so dass es nur noch eine Weltregierung, eine unipolare Kraft gibt, eine Macht, eine privilegierte Kaste, die auf der ganzen Welt das Sagen hat. Das ist schon ein Kampf gegen das Naturgesetz des Steinbocks: In der manifestierten Schöpfung Steinbock existiert die Polarität – das ist so sicher wie Tag und Nacht, gut und böse, Mann und Frau, eine Gesetzmäßigkeit dieser Welt, in die wir hineingeboren werden. Das Eine-Welt-Streben wird also naturgemäß immer seinen Gegenpart haben, in diesem Fall die Multipolarität.
Derzeit können wir wirklich erstaunlichste Beobachtungen machen: Wie stimmig bis hin zum Mars – der Krieg; Neptun – die See; Saturn – die Blockade; Merkur Fische – die Handelsstraßen, Infrastruktur: alles liegt darin und kulminiert bei Uranus Stier – Ressourcen, Überleben, Versorgung, Verteilung.
Wir können zuschauen, wie die Ereignisse dem planetaren Drehbuch folgen.

