Am 26. Januar wechselte Neptun in das Zeichen Widder, Saturn folgt ihm am 14. Februar und am 20. Februar treffen sich beide Planeten in diesem Zeichen des Neuanfangs. Mit der Konjunktion beginnt ein neuer Saturn-Neptun-Zyklus, der 35 Jahre dauert. In der Jahresvorschau hatten wir diesen Zyklus genauer betrachtet.

Gemengelage am 2. Februar 2026; Hamburg; 09:31 Uhr
Im aktuellen Chart sehen wir, dass Saturn (28°47 Fische) und Neptun (0°11 Widder) sich über die kosmische Spalte hinweg schon die Hände reichen – ein besonderer Moment! Nach 15 Jahren Neptun Fische verlassen wir nun diese Geisterbahn.
Neptun betrat am 4. April 2011 das Zeichen Fische, kehrte im August noch einmal in den Wassermann zurück, um sich dann ab 3. Februar 2012 bis zum 26. Januar 2026 in den Fischen zu etablieren. Im März 2011 fand die Flutung von Fukushima statt. Auf kollektiver Ebene bescherte uns Neptun Fische die „Energiewende“, im Persönlichen fanden bei vielen signifikante Ereignisse wie Trennungen, Job- oder Ortswechsel statt. Im Rückblick auf unsere individuellen Erfahrungen erkennen wir, dass sich vor allem Konstellationen auflösten, die illusionären Charakter hatten – zu viel Wunschdenken oder Schönfärberei. Was uns nicht mehr zuträglich war, ist geschwunden. Neptun lotst uns gern auf der Basis unserer Wünsche und Sehnsüchte ins Nirwana, in dem wir uns irgendwann wiederfinden und uns fragen, „wie bin ich denn hierher gekommen?“ Und so endet dann ein Weg.
Möglicherweise waren wir auch nicht mit reiner Absicht unterwegs – Fische gehören zum Wasser- Trigon und sind mit Skorpion verbunden. Daher dienen Neptun-Prozesse der Reinigung und Klärung, sie befördern das Unterste an die Oberfläche. Allerdings gibt es im Neptunischen keine Grenzen, was uns manchmal in die Irre führt. Die Klärung setzt erst zum Ende des Neptun- Prozesses ein und diesen Punkt haben wir am 26. Januar erreicht – wir verlassen die Geisterbahn der Fische!
Blicken wir auf die letzten 15 Jahre der kollektiven Ebene zurück, sehen wir einige Irrwege. Die genannte Energiewende erweist sich heute als ernster Fehler. Auch der Arabische Frühling, der Maidan, der Flüchtlingsstrom, die Seuche nebst Begleitphänomenen und Folgen, der Ukraine-Konflikt sowie eine ausufernde Staatsverschuldung – auf diesen Wegen irrlichterten wir in der Neptun-Fische-Zeit umher.
Wenn wir im Persönlichen erkennen, dass wir auf einem Irrweg waren, müssen wir etwas loslassen und uns neu verorten. Angesichts der Tatsache, dass Neptun und Fische immer eine surreale Komponente haben – Träume und Fantasien, Transzendenz –, stellt sich die Frage, wie real war diese ganze Posse der letzten 15 Jahre? Erwachen wir womöglich aus einem heftigen Traum? Im Spektrum dieses Archetypen liegen unsere größten Ängste und unser größtes Vertrauen. Auf der Achse Fische-Jungfrau manifestieren sich Ängste. Also stellt sich die Frage, inwiefern dieser Neptun-Fische-Prozess genau das bewirkt hat. Es gibt hier etwas schwer zu Greifendes, etwas, das nicht ganz diesseitig ist.
Wir sind durch einen Alptraum gegangen, um Ängste zu überwinden. Neptun lässt die Ängste Realität werden, damit wir mit ihnen fertig werden können, indem wir sie konkret erfassen und eine Lösung für das zugrundeliegende Problem finden. Das stärkt unsere Zuversicht und unser Vertrauen, wir gehen gestärkt und mit einem Zuwachs an Selbstvertrauen aus solchen Krisen hervor.
Alles was an Irrwegen und Entgrenzung (Neptun) stattgefunden hat, war bzw. ist real. Vieles ist ausgeartet, weil ein Prinzip wirkte, das nicht eingreift, das keine Grenzen setzt. Wir sind durch 15 Jahre neptunisches Lernen gegangen. Annahme, einlassen, mitfühlen sind bezaubernde Fische- Qualitäten, wohingegen Entgrenzung in ihrer Totalität sich als Freifahrtschein ins Nirwana zeigt.
Was nehmen wir mit in den Neuanfang?
Wir kommen aus den Fischen (Schöpfung) und tauchen im Widder im Leben auf – das ist die Geburt. Alles wird aus den Fischen geboren, alles fließt am Ende des Kreislaufs wieder in die Fische ein. Im Widder sind wir plötzlich in der Präsenz, der Wecker hat geklingelt, der Alptraum ist vorbei. Welche Konsequenzen ziehen wir daraus? Damit sind wir bei Saturn, der am 14. Februar in den Widder wechselt und am 20. Februar Neptun trifft. Ein neuer Zyklus beginnt, der oft von großer kollektiver Bedeutung ist: Monarchien wurden abgeschafft, Deutschland blieb geteilt und besetzt, 1989 führte der Mauerfall zur Wiedervereinigung. Wie ordnen wir uns jetzt? Saturn kann uns zu einer neuen Ordnung und Struktur verhelfen. Was will Neptun? Freiheit durch Loslassen. Es ist vorbei. Im Widder ist das Handeln nicht von der Vergangenheit bestimmt.
Im Grunde findet gerade ein großer Kampf statt. Der hat in der letzten Wochen skurrile Blüten getrieben und wird sich auch noch fortsetzen. Neptun herrscht über den Lösungsknoten in den Fischen, er bestimmt das aktuelle Geschehen. Herrscher von Neptun Widder ist Mars, der am 28. Januar über Pluto Wassermann lief – den evolutionären Impuls. Am 29. Januar überholte Merkur die Venus, auch diese beiden begannen einen neuen Zyklus. Merkur ist wichtig, er ist Südknotenherrscher. Die Knotenachse zeigt uns immer an, wo gerade das Leben tobt – derzeit auf der Achse Fische-Jungfrau: Heilung und Realität im positiven Sinn, aber auch Illusion versus Realität. In diesem Bereich findet alles statt, was der Entwicklung und dem großen Ganzen zuarbeitet – das ist unsere Alltagsdimension.
Merkur steht für die alten unerlösten Südknoten-Themen (Jungfrau), die Krisenkreation. Die unerlösten Probleme in der Realität, die aus dem illusorischen, ideologischen Wahnsinn der letzten 15 Jahre entstanden sind, haben dazu geführt, dass wir nicht am richtigen Platz sind und dem großen Ganzen nicht sinnstiftend zuarbeiten können. Nun hat Merkur die Venus im Wassermann überholt, die das Leben, die Existenz und Werte repräsentiert. Prompt gab es am nächsten Tag einen Black Friday, einen künstlich herbeigeführten Kurssturz bei Gold und Silber. Silber hatte in den letzten Wochen aufgrund physischer Verknappung durch zunehmende industrielle Nachfrage zu einem Höhenflug angesetzt.
Am Mittwoch zuvor, als Mars Pluto überholte, hat der Kampf um die Macht begonnen. Die Edelmetalle stiegen wie im Rausch, der Dollar fiel. Schon am 8. Januar hatten sich Mars und Venus im Steinbock getroffen, da verschärfte sich das Streben, das alte System am Leben zu halten. Mit Saturn und Neptun im Widder wird es interessant: Es wird die alte Welt und die neue Welt (Wassermann- Doppelbewusstsein) geben und zwischen beiden findet das Tauziehen um die Macht statt.
Bevor Merkur in die Venus gelaufen ist, haben die Ressourcen (Edelmetalle, Rohstoffe), also letztlich die Realität, einen Wertzuwachs erfahren, denn der Krisen-Merkur war balsamisch zur Venus. Ressourcen sind wichtig für die Zukunft (Wassermann), digitale Machtergreifung ist es nicht. Als Merkur, der Träger der alten Probleme, die Venus überholte, versuchte er, die Ressourcen und realen Werte künstlich (Wassermann) niederzudrücken, um das alte System am Leben zu erhalten. Es ist ein Kampf der Giganten auf planetarer Ebene. Über Merkur ist auch die Zwillingsseite involviert: Es wird u.a. darum gekämpft, was richtig oder falsch ist, Desinformation oder Fakt. Wir sehen ein Ringen um die Wahrheit (Fische) und um das Ordnen der Realität – was gehört an welchen Platz?
Mars möchte als Herrscher von Neptun diesen unterstützen. Damit gibt er Neptun Kraft für den Neubeginn im Widder, die Sehnsucht nach Freiheit, das neue Christentum, neue Ideale, letztlich auch Kraft für das Loslassen der alttestamentarischen Opfer-Thematik und des alten Sklaventums. Diesbezüglich hat Mars seinen Kampf mit Pluto gehabt, und zwar darum, welche Seite (Wassermann) jetzt als Helfer für den Neptun gewinnt, ein Kampf um Macht und Ohnmacht. Siegen die Beharrungskräfte des alten Transhumanistischen oder setzt sich der Neuanfang mit neuem Christus- Bewusstsein durch, mit dem wir als Mensch unser Geburtsrecht der Freiheit und Selbstbestimmung wiedererlangen?
Die Welt ist geteilt und von Pluto aus gesehen ist das sinnvoll. Nach den astrologischen Regeln ist das die Art und Weise, wie Entwicklung sich vollzieht. Über Wassermanns Doppelbewusstsein bleiben wir solange im Alten, bis wir hinreichend Neues aufgebaut haben, und springen erst dann hinein. Wir stehen an den zwei Ufern des Flusses, die sich seit Saturn Wassermann (ab 22. März 2022) in der Seuchenzeit manifestierten. Das Alte möchte nicht loslassen – Pluto –, es möchte um jeden Preis neu geboren werden (Neptun Widder). Das können wir im Außen am Ringelpietz um Werte und Ressourcen gut beobachten.
Persönlich sollten wir uns auf einem sinnstiftenden Platz positionieren, um dem Neuen freie Fahrt geben zu können. Es sieht so aus, als sei der kollektive Prozess gerade am wichtigsten: Saturn- Neptun werden eine neue Ordnung schaffen, eine neue Form, in deren Rahmen wir Pläne schmieden für unsere Verortung und unsere sinnstiftende Tätigkeit.
Die 15 Jahre Geisterbahn-Tour noch einmal Revue passieren lassen, ist durchaus hlfreich. Die Neuplatzierung hat mit dem kollektiven Prozess zu tun, in dem wir alle Zeugen dieses Ringkampfs sind: Das Alte möchte sich unbedingt neu implementieren, weil Saturn während seiner Fische-Zeit die alten Strukturen und Hierarchien aufgelöst hat. Es spricht jedoch vieles dafür, dass es reicht mit dem Sklaventum der Jungfrau/ Fische-Achse, der Ungerechtigkeit und der Ausbeutung. Die endlosen Machtexzesse bis hin zum Angriff auf die menschliche Spezies müssen ein Ende haben.
Jetzt soll eine neue Vision, ein neues Ideal von Freiheit und Selbstbestimmung entwickelt werden. Wenn der Widder sich erlöst, kann der Mensch sich um seine Bestimmung (Jupiter Krebs) kümmern und sich im kardinalen Kreuz mal wieder austoben. Der erste Schritt beginnt im Widder mit Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung (Saturn). Wissen wir eigentlich noch, was Freiheit und Selbstbestimmung bedeuten? Können wir das für uns definieren? Wie soll das Widder-Ideal der Freiheit aussehen?
Jetzt ist es wichtig, in aller Neptun-Reinheit darauf zu achten, dass das Alte nicht wieder ins Neue reingrätscht. Mit dieser Wachsamkeit können wir den Irrgarten loslassen. Vielleicht sind wir mit Saturn Fische auch hinreichend gereift – gestählt durch alle möglichen Ängste, die wir während der Geisterbahn-Tour durchexerziert haben. Was haben wir alles überstanden! Viele haben den richtigen Platz für sich gefunden und erkannt, wie existenziell wichtig der Sinn im Leben ist (Jungfrau) – im Kleinen wie im Großen.
Wahrscheinlich haben wir bis zum 14. Februar noch allerhand zu erwarten, insbesondere durch die Enthüllungen, die mit Neptun Widder bereits angefangen haben – nach 15 Jahren Lügen, Täuschung und Irrgarten werden jetzt 3 Millionen Aktenseiten über eine gewisse US-Furchtbarkeit veröffentlicht. Was in der Fische-Verborgenheit war, kommt jetzt in die Präsenz, ans Licht. Im Widder werden durch Taten Fakten geschaffen.
Am 20. Februar treffen sich Saturn und Neptun – das ist der astrologische Startschuss für das Neue. Und so sieht er aus:

Drei Bogenminuten vor dem Neuanfang
Zur Konjunktion von Saturn-Neptun wird sich Merkur nah beim Fische-Nordknoten aufhalten. Damit werden die alten Probleme zur Lösung gebracht. Was tragen die Fische zu diesem neuen Mauerfall-Event 2026 bei? Ein Neuanfang muss immer von den Fischen begleitet sein, damit die schöpferischen Kräfte mit einfließen. Ohne dieses Geleit wäre die Gefahr der Wiederholung (Widder) zu groß. Die Fische sorgen dafür, dass man sich von etwas inspirieren oder berühren lassen kann, anstatt nur in fröhlicher Selbstbestimmung mit allem, was man hat, aus dem Widder loszustürmen. Da ist meist nichts von dem, was man bei sich hat, neu. Das wirklich Neue muss ja von uns aus den Fischen „geangelt“ werden.
Es ist eine Kombination aus Auflösung oder Loslassen und Neuanfang. Die Enthüllungen (Merkur) können dazu beitragen: wir wollen die Vergangenheit verlassen und sie nicht reinszenieren. Gleichzeitig sind wir aufgefordert, maximal achtsam zu sein, damit das Alte sich nicht wieder einschleicht. Es braucht ein kraftvolles, verantwortungsbewusstes Loslaufen, das Alte wirklich hinter sich lassen. Mit einem Ja zur Trennung und zur Selbstverantwortung!

