{"id":1196,"date":"2020-02-05T12:56:31","date_gmt":"2020-02-05T12:56:31","guid":{"rendered":"http:\/\/mondknoten.de\/?p=1196"},"modified":"2020-02-05T12:56:31","modified_gmt":"2020-02-05T12:56:31","slug":"vortrag-3-februar-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mondknoten.de\/?p=1196","title":{"rendered":"Vortrag 3. Februar 2020"},"content":{"rendered":"\n<p>Saturn-Pluto im brandneuen Zyklus&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am 12. Januar hat Saturn Pluto \u00fcberholt, der Zyklus dieser zwei Planeten ist somit \u2013 nach dem Phasenmodell von Dane Rudhyar \u2013 in einer Neuen Phase. Welche Entwicklungsthemen und -impulse stehen hinter dem Ereignis, was will uns bewusst werden?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der schnellere Planet Saturn macht die Reise durch den Tierkreis und trifft durchschnittlich alle 35 Jahre wieder auf Pluto. In der Neuen Phase ist zun\u00e4chst eine unfokussierte Widder-Energie, also Mars-Qualit\u00e4t wirksam. Wir m\u00fcssen herausfinden, was jetzt neu ist. Etwas Wesentliches wurde zur\u00fcckgelassen, einen Fokus gibt es noch nicht, \u00fcber Versuch und Irrtum l\u00e4uft man nun mit starker kardinaler Kraft erst mal los.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Blick auf Corona&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Thema Pandemie nimmt seit dem 23. Januar in den Medien zunehmend mehr Raum ein. Astrologisch betrachtet, stellt sich die Frage der Brisanz des Themas. Seuchen und epidemische Szenarien finden sich astrologisch in den Archetypen Neptun\/Fische und Uranus\/Wassermann wieder. Wobei hier dem Uranus das Ph\u00e4nomen der Ansteckung, entsprechend des Modell der Gleichgesinnten gleichkommt. Die Pest im 14. Jahrhundert brach aus mit Neptun in Wassermann und Uranus in Fische sowie Pluto im Widder. Eine Seuche bedeutet Schw\u00e4che, ein durch Verwundung angegriffenes Immunsystem. Wenn wir unser Immunsystem st\u00e4rken, sind wir mit heilenden Kr\u00e4ften in den Fischen unterwegs.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar l\u00e4uft Neptun gerade durch Fische, aber in der Dopplung wird der Fische-Archetyp eher in die Kl\u00e4rung gebracht. Kollektive Wirkkr\u00e4fte haben wir im Wassermann gerade nicht. Der S\u00fcdknoten im Steinbock geht ins Trigon zu Uranus im Stier, das ist ein Hinweis, denn China ist ein Stier-Land und Epizentrum des Virus-Ausbruchs. Durch dieses Erdtrigon wirken Steinbock-Kr\u00e4fte auf Uranus, das k\u00f6nnte mit Struktur, Lebensform, Regierung und Weltherrschaftsgeschichte zu tun haben. Jupiter im Steinbock war am 15.12.2019 im Trigon zu Uranus im Stier \u2013 da ist vielleicht etwas Virales aus einem Labor entfleucht, wir wissen aber nicht, welche Kr\u00e4fte dahinter stehen. Es gibt verschiedene M\u00f6glichkeiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bestimmt gibt es aber auch Trittbrettfahrer, Handelskrieger oder Staatsfeinde. Ernstzunehmen sind in dieser Krise auf jeden Fall Merkmale wie Massenquarant\u00e4ne, Lockdown, Absperrung und Stillstand von Handel und Wirtschaft. Wozu dient das? Die Vereinheitlichung in der langen Pluto- Steinbock-\u00c4ra hat dazu gef\u00fchrt, dass man China als zentrale globale Produktionsst\u00e4tte aufgebaut hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Jupiter im Steinbock sehen wir nun, dass die wirtschaftliche Globalvernetzung zu einer Art Monokultur und zu Abh\u00e4ngigkeiten gef\u00fchrt hat. Wir fangen Krabben in der Nordsee, transportieren sie zum Pulen nach Marokko und wieder zur\u00fcck zum Endverbraucher Deutschland. Die aktuellen Bauernproteste weisen uns darauf hin, dass die globale Agrar- und Nahrungsmittelindustrie die Grundlagen unserer Versorgung zerst\u00f6rt hat, wir k\u00f6nnen uns nicht mehr autark ern\u00e4hren und importieren sogar Fertig-Teiglinge aus China, die hier nur noch in den Ofen geschoben und dann als Billigbr\u00f6tchen angeboten werden. Ob Nahrungsmittel, Medikamente, Produktionszubeh\u00f6r, iPhones - wenn jetzt die Export-Nation China ins virenbedingte Wanken ger\u00e4t, rei\u00dfen die weltweiten Lieferketten, was zu Versorgungsengp\u00e4ssen f\u00fchren wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Steinbock-Prozess geht weiter&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Abh\u00e4ngigkeit vom zentralistisch Globalen muss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Was mit Pluto Steinbock seit Januar 2008 als Entwicklungsprozess angesto\u00dfen wurde, ist ganz und gar nicht vorbei. Mit der Polarit\u00e4t Krebs steht seitdem eine Dezentralisierung der Organisation an, Regionalit\u00e4t, das Erstarken in kleinen und \u00fcberschaubaren Einheiten vor Ort. Identit\u00e4t finden ist angesagt!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten zehn Jahren ging sowohl die Umverteilung nach oben als auch die B\u00fcndelung der Macht in exzessiver Form ihren Weg. Nichts wurde dezentralisiert, die EU nimmt gerade Anlauf, um m\u00f6glichst ganz (Kontinental-) Europa in einen zentralistischen Einheitsstaat zu verwandeln. Diese Machtstrukturen unterliegen jetzt den Wirkungskr\u00e4ften von Pluto \u2013 denn jetzt geschieht etwas, das alle in die Ohnmacht treibt, die nicht dezentral aufgestellt sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erleben nun ein Aufb\u00e4umen der alten M\u00e4chte, die nicht loslassen wollen. Dort wo unreine Absichten herrschen erkennen wir das faustische Prinzip der Kraft, die stets das B\u00f6se will und doch das Gute schafft. Die Abh\u00e4ngigkeit durch die weltweite Vernetzung und deren Aberwitz werden deutlich sichtbar. \u00dcberall dort, wo wir unsere Autarkie aufgrund \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Vernetzung eingeb\u00fc\u00dft haben, wo wir zu zentralistisch aufgestellt sind, geraten wir in eine Pluto-Ohnmacht. Diese f\u00f6rdert den allgemeinen Bewusstwerdungsprozess \u2013 viele Menschen k\u00f6nnen nun merken, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die L\u00f6sung f\u00fcr den Pluto-Steinbock-Prozess liegt im Krebs, sie ist dezentral.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der neuen Phase von Saturn und Pluto liegt jetzt die Priorit\u00e4t auf der Autonomie in kleinem, \u00fcberschaubaren Rahmen. Der Austritt Gro\u00dfbritanniens f\u00e4llt in die Kategorie, eine Aufbruchsqualit\u00e4t in Aktion.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ideal w\u00e4re es gewesen in der Kulminationsphase des vergangenen Jahres alte M\u00e4chte und Verstrickungen mit gekl\u00e4rtem Blick anzuschauen, zu verstehen, und bewusst ziehen zu lassen. Die neue Konjunktion von Pluto und Saturn setzt jetzt im Vergleich zu vorher, eine gegens\u00e4tzliche Dynamik frei. Dementsprechend werden Bestrebungen am Alten festzuhalten paradoxe Ph\u00e4nomene freisetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ball Paradox f\u00fcr Absicht und Konsequenz&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Paradoxie der neuen Phase, die eine Widderenergie in sich tr\u00e4gt, wird im Zusammenspiel von Pluto und Saturn sehr deutlich. Hier arbeiten Macht und Absicht (Pluto) mit der Konsequenz, dem Formgebenden (Saturn) zusammen. Dies geschieht nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum (Widderenergie in der neuen Phase), denn die neuen Strukturen (Saturn) sind noch nicht bekannt. Werden hier alte Strategien angewandt, rufen sie ungeahnte neue Resultate hervor, denn das System (Steinbock) will sich wandeln (Pluto). So wird im Ergebnis nun st\u00e4ndig das Gegenteil von dem erreicht, was Pluto-seitig intendiert ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die alten Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten sind vom Geistigen her nicht mehr gegeben. Im Sinne der dezentralen Agenda darf es von daher nicht \u00fcberraschen, dass in Zukunft, hervorgebracht von der alten zentralistischen Macht, immer mehr Umst\u00e4nde eintreten werden, die zur Besinnung auf die eigenen Kr\u00e4fte im kleine Rahmen zwingen. Die Krebs-Steinbock-Achse repr\u00e4sentiert Raum und Zeit, d.h. zum richtigen Moment am richtigen Ort sein. Wir sind also im Kardinalen unterwegs und streben nach Autonomie in den eigenen Verh\u00e4ltnissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der S\u00fcdknoten geht am 15. M\u00e4rz ins Trigon zum Uranus im Stier, Saturn wechselt nach der Tag- und Nachtgleiche (20. M\u00e4rz) am 21. M\u00e4rz in den Wassermann. Au\u00dferdem l\u00e4uft Jupiter im Steinbock auf Pluto zu, am 5. April findet die erste von drei Konjunktionen statt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Vergangenheit hatten wir es mit einer Deutungshoheit der institutionellen Medien zu tun. Jupiter, der Planet der Weltanschauung und Interpretation trifft Pluto, der sich in seiner Essenz, durch Saturn im Wandel befindet. Auch hier k\u00f6nnten die Anschauungen und das Weltbild des vergangenen Zyklus \u00fcber die Paradoxie sich ins Gegenteil verkehren. Auch hier gilt, ein immer enger (Saturn) werdender Meinungskorridor offenbart die Widerspr\u00fcche (Pluto).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nlich&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch im pers\u00f6nlichen Bereich sind wir jetzt auf uns selbst zur\u00fcckgeworfen. Es gibt keine Lehrer mehr, keine Institutionen, keine gro\u00dfen Anlehnungsm\u00f6glichkeiten wie Meister und Schamanen. F\u00fcr uns liegt in dem Prozess die Aufgabe, in den Mond zu kommen. Das hei\u00dft: in die emotionale Unabh\u00e4ngigkeit, keine Autorit\u00e4ten mehr als Schutz und St\u00e4rkung, sondern die eigene innere Ehrlichkeit, \u00dcberzeugung, das Recht auf individuelle Betrachtung. Wir werden allein gelassen und geraten auch in die Paradoxie, wenn wir uns anlehnen wollen. Wir sollen unabh\u00e4ngig sein von anderen, vom Au\u00dfen, und Kraft aus unserer Authentizit\u00e4t beziehen. Der Entwicklungsimpuls fordert uns auf, vertrauensvoll in die Annahme der eigenen Geschichte zu gehen und aus der Ehrlichkeit mit uns selbst Kraft zu ziehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Mensch, der die Wahrheit seiner Lebensgeschichte nicht kennt, ist innerlich nicht stabil. Das gilt auch f\u00fcr das Kollektiv: Eine Gesellschaft, die ihre Historie nicht kennt, steht auf wackligen F\u00fc\u00dfen. Das mag manchen gleichg\u00fcltig sein, aber eine solche Gesellschaft ist destruktiven Einfl\u00fcssen ausgeliefert, weil sie kein stabiles Fundament hat, von dem aus sie in Harmonie mit ihren Entwicklungszielen in diese Welt hineinwirken kann.&nbsp;<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Saturn-Pluto im brandneuen Zyklus&nbsp; Am 12. 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